Am Sonntag, 28. Juli 2013 machten wir uns auf den Weg nach Zermatt, da wir am Montag morgen früh mit Sämi abgemacht hatten.

Nun, Montag morgen trafen wir uns mit Sämi, das Wetter war aber so nicht geplant. Die Bahn zum Klein Matterhorn lief wegen Sturm auch nicht. Da nahmen wir uns Zeit, noch ein wenig einkaufen zu gehen (Manuela meinte, es könnte doch kälter werden!) und auch das Museum im Zentrum von Zermatt zu besuchen.

Am Mittag fanden wir uns damit ab, den geplanten Pollux nicht zu machen. Da die Bahn nun aber fuhr, hofften wir, wenigstens das Breithorn als Akklimatisation zu machen.

Am Klein Matterhorn angekommen, sahen wir sogar zum Breithorn und dachten, die Gewitter und Stürme sind am nachlassen. Nach einer halben Stunde unterwegs mussten wir merken, dass da noch mehr kam. Blitz und Donner waren sehr nah, da kehrten wir um und Sämi legte einen Zahn zusätzlich zu,... Bergführer mögen keine Blitze. Tja, das war dann der Montag.

Dienstags war das Wetter viel besser und wir fuhren nach Randa, wo wir uns auf den Weg zur Domhütte machten. Bis zur Europahütte ist dies ein normaler einfacher Wanderweg. Und schon ab dieser Hütte hat man wunderbare Aussicht aufs Weisshorn und das wirklich schöne Matterhorn. Nach einer kurzen Rast ging's weiter. Kurz nach der Europahütte wechselt der Weg und wird ein wenig lustiger, das heisst, man sollte schon schauen, wo man läuft, einige Stellen sind mit Bügeln und Stahlseilen gesichert, macht aber wirklich Spass. Früh kamen wir bei der Domhütte an, assen etwas und lümmelten den ganzen Nachmittag rum, denn die nächste Nacht sollte kurz werden. Um halb sieben gab es ein wirklich gutes und ausreichendes Abendessen. Nicht lange danach fand man uns schon im Bett.

Mittwoch, 02:30: Da wir schon wach waren, standen wir schon auf, wie viele Andere auch. Punkt 03:00 öffnete dann die Tür zum Frühstück. 03:20 standen wir ausgerüstet draussen und gingen los. Erst über die Seitenmoräne ging's schon bald auf den Gletscher. Dann angeseilt weiter bis zum Festijoch, welches wir mit grosser Freude angingen. Auf dem Joch ging ein leiser Wind, weshalb wir ein wenig mehr anzogen.Dann ging's weiter über den Festigrat. Bei den perfekten Bedingungen mit schönem Trittschnee ist es ganz einfach Freude pur. So standen wir um 08:30 auf dem Gipfel des Dom.

Den Abstieg machten wir über den Normalweg an eindrücklichen Spalten und Abbrüchen vorbei. Schnell das Festijoch hinunter und wir waren um 12:00 wieder bei der Domhütte. Das Manuela am nächsten Tag arbeiten musste, hiess es noch, weiter runter bis Rands. Essenspause in der Europahütte, Turnschuhe anziehen und wir waren etwas nach 16:00 über 3000m tiefer. Dort stiegen wir in den Zug und waren um 19:30 zuhause.